Beide Editoren einsetzen
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Beide Editoren einsetzen

WordPress-Version 5.2 – Theme Twenty Nineteen
Letzte Änderung: 22.05.2019
Um mit dem alten (klassischen) Editor und dem neuen (Gutenberg-/Block-) Editor arbeiten zu können, müssen Sie zuerst das Plugin “Classic Editor”, das vom WordPress-Team bereitgestellt und bis mindestens Ende 2021 weiterentwickelt wird, installieren. Sie können dann pro Beitrag/Seite zwischen beiden wechseln.
Klassischer Editor
Klassischer Editor mit Auswahlbox
Gutenberg-Editor






Installation und Einrichtung des Plugins

Plugin Classic Editor
Screenshot 14.4.2019

Vor der Installation

  • Ein komplettes Backup anlegen
  • Theme aktualisieren
  • Alle Plugins aktualiseren
  • Ein zweites komplettes Backup anlegen

Plugin installieren

  • Im Adminbereich links auf Plugins -> Installieren klicken
  • Oben rechts in das Feld "Classic Editor" eintippen
  • Im Plugin-Feld auf den Button "Jetzt installieren" klicken
  • Nach Prozess-Ablauf auf den veränderten Button "Aktivieren" klicken

Plugin einrichten

Plugin Classic Editor installieren
Mit Klick auf das Video wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt, was datenschutzrechtliche Relevanz hat. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Plugin Classic Editor einrichten
Mit Klick auf das Video wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt, was datenschutzrechtliche Relevanz hat. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.






  • Classic Editor
  • Block-Editor-/-Gutenberg-Editor
  • Block Classic

Der Classic Editor ist ein Plugin, das den alten Editor und die Arbeitsumgebung* von WordPress vor der Version 5.0 wiederherstellt. Der alte Editor wird “klassischer Editor” oder auch “TinyMCE” genannt. Manchmal werden die Begriffe “Classic Editor” und “klassischer Editor” auch vermischt, da nach Aktivierung des Plugins der “klassische Editor” ja wieder vorhanden ist.

*Damit ist die Arbeitsumgebung bei der Bearbeitung und Neuerstellung von Seiten und Beiträgen gemeint.

Mit WordPress ab Version 5.0 wurden ein neuer Editor als Standard sowie auch eine neue Arbeitsumgebung* eingeführt und der alte Editor samt User-Interface entfernt. Der neue Editor wird als “Block-Editor” oder auch  als “Gutenberg-Editor” bezeichnet.

*Damit ist die Arbeitsumgebung bei der Bearbeitung und Neuerstellung von Seiten und Beiträgen gemeint.

Der Block Classic ist Bestandteil  des neuen Editors und somit in WordPress ab Version 5.0 vorhanden. Von den insgesamt 67 Blöcken (WordPress v. 5.2), die im Block-/Gutenberg-Editor standardmäßig enthalten sind, ist der Block Classic eindeutig ein Juwel und DER Geheimtipp!

Denn er bringt das alte Schreibwerkzeug (den klassischen Editor) zurück in WordPress – zumindest was den visuellen Modus betrifft. Der HTML-/Text-Modus jedoch lässt die Icon-Leiste vermissen und die Arbeitsumgebung* wird durch den Block Classic nicht verändert. 

*Damit ist die Arbeitsumgebung bei der Bearbeitung und Neuerstellung von Seiten und Beiträgen gemeint.







Workflow

Ansicht – alle Beiträge

Ansicht alle Beiträge

Nach dem Titel wird – getrennt durch einen Halbgeviertstrich – der per Plugin-Einstellung gewählte oder der zuletzt aktive Standard-Editor angezeigt (rote Umrandung auf dem Screenshot).

Egal ob man die Ansicht “alle Beiträge” oder “alle Seiten” aufruft, der Hinweis auf den verwendeten Editor sowie die Anzeige unterhalb des Titels, wenn der Mauszeiger über dem Bereich ist, sind identisch.

Ansicht – alle Seiten

Ansicht alle Seiten

Klickt man auf den Titel, wird der Artikel mit dem angezeigten Standard-Editor geöffnet. Wenn der Mauszeiger über dem Bereich schwebt, werden unter dem Titel weitere Links angezeigt.

Hier kann man nun mit Klick auf den Link “Bearbeiten (Block-Editor)” oder auf den Link “Bearbeiten (Classic Editor)” den Editor auswählen, mit dem man den Artikel weiter bearbeiten will.







Beitrag/Seite erstellen/bearbeiten im Classic Editor

Aufklappbares Feld für den Editor-Wechsel

Ob man eine bestehende Seite oder einen bestehenden Beitrag bearbeitet oder eine Seite, einen Beitrag neu erstellt, macht keinen Unterschied im Hinblick auf die Optionen, den Editor zu wechseln.

Wird der Artikel mit dem klassischen Editor (Classic Editor) geöffnet, ist der Link zum Wechsel auf den Block-Editor in der rechten Seitenleiste zugänglich. Sollten Sie ihn nicht sehen, müssen Sie das Feld möglicherweise oben über “Ansicht anpassen” erst anhaken oder das Feld ist zugeklappt (schwarzes Dreieck).

Beitrag/Seite erstellen/bearbeiten im Block-Editor

Ansicht Neuer Beitrag im Block-Editor
Starten Sie die Animation und klicken Sie auf den Screenshot

Der Link zum Wechsel auf den Classic Editor ist in der Arbeitsumgebung des Block-Editors nur über Umwege erreichbar. Sie müssen oben rechts auf die 3 vertikal angeordneten Punkte klicken.

Wenn Sie einen Artikel, der bis dahin nur mit dem klassichen Editor bearbeitet wurde, in den Block-Editor umwandeln, wird der Inhalt in den Block Classic gepackt. Den Inhalt des Blocks Classic können Sie anschließend in einzelne Blöcke umwandeln. Doch das Wechseln und Umwandeln hat Tücken.







Hinweise

Von WordPress 4.9.x und älter auf 5.x ohne PLugin Classic Editor

Wenn man von WordPress 4.9.x (oder älter) auf die Version 5.x aktualisiert und hat zuvor das Plugin Classic Editor nicht installiert und entsprechend eingerichtet,  erhalten alle Beiträge und Seiten den Block-Editor als Standard.

Von WordPress 4.9.x und älter auf 5.x mit PLugin Classic Editor

Wenn man von WordPress 4.9.x (oder älter) auf die Version 5.x aktualisiert und hat zuvor das Plugin Classic Editor installiert und entsprechend eingerichtet,  erhalten alle Beiträge und Seiten den Classic Editor als Standard.

Das Plugin Classic Editor nachträglich in WordPress 5.x installieren

Wenn man bereits WordPress-Version 5.x installiert hat und nachträglich das Plugin Classic Editor installiert und entsprechend einrichtet,  erhalten alle Beiträge und Seiten den Classic Editor als Standard.

Ein Wechsel des Editors verhindert die Standard-Einstellung

Das Plugin Classic Editor wurde in WordPress 5.x installiert und eingerichtet und somit der Standard-Editor gesetzt.

Wechselt man nun in einem Beitrag (oder in einer Seite) den Editor, kann dieser nur erneut im Beitrag (Seite) gewechselt werden (ein Öffnen mit einem anderen Editor reicht schon dafür aus).

Ändert man den Standard-Editor in den Einstellungen des Plugins Classic Editor, hat das keinen Einfluss auf diesen Beitrag/diese Seite.

Mit Öffnen des Beitrags/der Seite wird der aktive Editor gespeichert

Egal ob man auf den Titel oder einen der beiden Links zum Wechseln des Editors klickt, sobald der Artikel mit einem Editor geöffnet wird, ist dieser als Standard-Editor gesetzt. Ein Schließen ohne Speichern des Beitrags/der Seite ändert daran nichts.

Ein Wechsel des Editors speichert diesen als Standard

Egal ob man in der alle Beiträge-/Seiten-Ansicht den Link zum Wechseln des Editors klickt, oder im Modus Bearbeiten oder Neuerstellen den Link zum Wechseln tätigt, sobald der Editor gewechselt wird, ist dieser als Standard-Editor gesetzt. Ein Schließen ohne Speichern des Beitrags/der Seite ändert daran nichts.

Inhalte, die nur mit dem Classic Editor bearbeitet wurden ...

werden mit Wechsel zum Block-Editor in den Block Classic gepackt, dabei wird kein zusätzlicher Code hinzugefügt. Ein Wechsel zurück zum Classic Editor bringt dasselbe Ergebnis wie zuvor.

Inhalte, die in Blöcke umgewandelt wurden

Nachdem ein mit dem klassischen Editor erstellter Inhalt durch einen Wechsel zum Block-Editor im Block Classic gelandet ist, kann der Inhalt aus dem Block Classic in einzelne Blöcke umgewandelt werden.

Doch Achtung! Wechseln Sie erneut zum klassischen Editor wird zusätzlicher Code mit eingefügt. Ein Bearbeiten im HTML-Modus erfordert hier jetzt besondere Aufmerksamkeit.

Dieser zusätzliche Code kennzeichnet die Blöcke und soll eine gute Konsistenz der Anzeige auf Besucherseite gewährleisten, was mittlerweile, mit WordPress 5.2 in weiten Teilen ganz gut funktioniert.

Ein erneuter Wechsel zum Block-Editor packt den Inhalt dann direkt in Blöcke und er wird nicht mehr in den Block Classic umgewandelt.

Die Umwandlung der Blöcke nicht speichern

Wenn Sie den Inhalt aus dem Block Classic in Blöcke umgewandelt haben, müssen Sie die Seite oder den Beitrag speichern.  Sie können sich nun in der Vorschau ansehen, ob der Artikel nach der Umwandlung noch in Ordnung ist.

Schließen Sie das Bearbeitungs-Fenster ohne zu speichern, wird die Umwandlung nicht übernommen.

Probleme? Ja, mit Galerien und inkompatiblen Themes/Plugins

Beim Wechsel des Editors und im Zusammenspiel mit Galerien kann es sein, dass die kleinen Vorschaubilder im Editor groß angezeigt werden. Das erschwert das Arbeiten im Editor natürlich.

Im Frontend (der Besucherseite) werden die Galerien, trotz Wechsel, bis auf ein paar Einschränkungen, gut angezeigt.

Ist ein Theme im Einsatz, das noch nicht gutenberg-ready ist, kann es die Galerie auch total zerhauen.

Plugins, die Metaboxen, benutzerdefinierte Felder oder eigene Icons im Editor benötigen, können  generell Probleme bereiten. Ebenso können inkompatible Themes generell Problem verursachen.

Inhaltliches über die Revision richten

Sollte einmal durch einen Editor-Wechsel der Inhalt zerstört werden, und falls die Revisionen nicht deaktiviert wurden, kann man versuchen, darüber eine intakte Version des Beitrags/der Seite wiederherzustellen.

Ich persönlich schalte die Revisionen immer ab, um die Datenbank zu schonen. Doch solange der Block-Editor nicht wirklich ausgereift ist, und man ihn auf einer Live-Site testen will, würde ich die Revisionen beibehalten.

Die sicherste Methode ist allerdings nach wie vor ein funktionierendes Backup, das immer zeitnah erstellt wird, so dass man im Notfall den Zustand zur Zeit der Backup-Erstellung wiederherstellen kann.

Auf einem guten Weg

Seit dem Release von WordPress 5.0 am 6.12.2018 hat der Block-Editor gute Fortschritte gemacht.

Die Version 5.0 war sehr unausgereift und enthielt enorme Fehler, über die man teilweise nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Auch das Wechseln des Editors hat viele Formatierungen zerschossen und Inhalte sogar teils unbrauchbar gemacht.

Mit der Version 5.2 kommt eine wesentlich stabilere Version auf den Markt. Dennoch sind immer noch etliche Bugs enthalten und es ist noch viel Luft nach oben.







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